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Handküsse und Mozartkugeln: Mandolinenverein lud zum „Frühling in Wien“ im Bliesener Gemeindezentrum

Bliesen
Handküsse und Mozartkugeln
Mandolinenverein lud zum „Frühling in Wien“ im Bliesener Gemeindezentrum
Jennifer Sick
11. März 2016

Die österreichische Hauptstadt und deren berühmte Komponisten standen im Mittelpunkt eines Konzertabends des Bliesener Mandolinenvereins. Zum Repertoire gehörten Mozart, Strauss und neuere Stücke.
Mit Klassikern von Mozart bis Strauss versetzte der Mandolinenverein die Zuhörer in Frühlingslaune. Foto: Sick
Mit Klassikern von Mozart bis Strauss versetzte der Mandolinenverein die Zuhörer in Frühlingslaune. Foto: Sick
Zum „Frühling inWien“ hatte der Mandolinenverein Bliesen am vergangenen Samstag ins dortige Gemeindezentrum eingeladen. Anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Vereins gaben die Musiker ein Konzert, das sich rund um die österreichische Hauptstadt und deren berühmte Komponisten drehte. Stilecht wurden deshalb die Besucher nicht nur mit einer Mozartkugel, sondern auch mit einem „Küss die Hand“ von der Vorsitzenden Bettina Hemmer begrüßt. Von ihr gab es dann auch einen Überblick über die 90-jährige Geschichte des Vereins, der sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt hat. „Wir sind unserer musikalischen Vergangenheit dankbar“, erklärte Hemmer, „aber wir müssen auch mit der Gegenwart Schritt halten.“ Dies spiegelt sich im Repertoire des Mandolinenvereins wieder. Ein Teil davon wurde dem Publikum am Samstag präsentiert.

Die erste Hälfte des Jubiläumskonzertes widmete sich verschiedenen musikalischen Aspekten der Stadt Wien.

Eröffnet wurde mit Wolfgang Amadeus Mozart und zwei seiner Werke. Den Anfang machte das „Allegro“ aus „Eine kleine Nachtmusik“. Darauf folgte „Un aura amorosa“ aus der Oper „Cosi fan tutte“, bei dem die 19 Musiker des Mandolinenvereins und ihr Dirigent Michael Anton von dem Tenor Manuel Horras unterstützt wurden.

Ebenfalls mit im Programm war die berühmte Schrammelmusik, die in den Wiener Caféhäusern gerne gespielt wird, sowie das Lied „Dein ist mein ganzes Herz“ aus „Das Land des Lächelns“.

Etwas moderner wurde es dann zunächst mit der „Zitherballade“, die in dem Film „Der dritte Mann“ die Verfolgungsjagd durch die Wiener Kanalisation unterlegt, bevor der Verein sich im Anschluss daran dem Thema Musical widmete. „Denn Wien gilt neben London als die Musicalstadt Europas“, erklärte Michael Anton den Zusammenhang.

Neben „Ewigkeit“ aus Tanz der Vampire präsentierten die Musiker ihrem Publikum das Stück „Ich gehör nur mir“ aus Elisabeth, bei dem sich solistisch von der Sopranistin Eva Sandschneider unterstützt wurden.

Die zweite Hälfte des Konzertes gehörte dann ganz dem Komponisten Johann Strauss und seinen Werken. Neben dem Frühlingsstimmenwalzer und der Pizzicato Polka gehörten unter anderem auch „Mein Herr Marquis“ und „Im Feuerstrom der Reben“ aus der Operette „Die Fledermaus“ zum Repertoire.

Bei einem „Frühling in Wien“ durften auch nicht „Geschichten aus dem Wiener Wald“ und „An der schönen blauen Donau“ fehlen. Ebenso wie im ersten Teil wurden die Musiker auch in der zweiten Hälfte des Konzertes von ihren beiden Solisten unterstützt.





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