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Brandschutz im und ums Haus - Haus und Grund bei der Feuerwehr Riegelsberg

9. Mai 2016 07:17

Brandschutz im und ums Haus - Haus und Grund bei der Feuerwehr Riegelsberg
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Referent Dipl. Ing. Rolf Weber und Feuerwehrchef Volker Klein konnten die Mitglieder von Haus und Grund Riegelsberg e.V. zu einem Vortrag im Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Zu Beginn wurden die technischen Möglichkeiten vorgeführt, die heute bei der Rettung von Menschenleben und der Brandbekämpfung Standard sind. Zum Beispiel wurde die Drehleiter mit einer Länge von 30 Metern fast in Sekundenschnelle hochgefahren. Im Idealfall können dadurch Menschen aus Gebäuden mit bis zu sieben Stockwerken gerettet werden. Außerdem verfügt die Feuerwehr über Spezialgeräte, um beispielsweise ein umgekipptes Kfz zu stabilisieren und dann mit der Kraft von mehreren Tonnen eine Autotür mit einem Spreizer aufzuhebeln oder mit einer Schere Metallteile, durch die ein verunglückter Fahrer eingeklemmt wird abzutrennen.

In seinem Vortrag ging Rolf Weber auf Aspekte der Brandverursachung und Brandbekämpfung ein. Die häufigsten Ursachen des Entstehens eines Feuers im Haushalt sind a) brennende Waschmaschinen, b) brennende Wäschetrockner und c) ein brennender Kamin. Bevor man mit einem in der Regel weit unterdimensionierten Feuerlöscher selbst vergeblich eigene Löschversuche unternimmt, sollte man die Feuerwehr unter der Rufnummer 112 alarmieren  und die eintreffenden Rettungskräfte darüber informieren, ob sich noch Menschen in der brennenden Wohnung befinden oder nicht und wo der Brand ausgebrochen ist.


Rolf Weber erläuterte auch die gesetzliche Verpflichtung für alle Vermieter, bis spätestens zum 31.12.2016 in sämtlichen Wohnungen im Saarland Rauchwarnmelder zu installieren. Doch genauso wichtig wie die Anbringung selbst ist die vorgeschriebene jährliche Wartung bzw. Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Rauchmelder. Unterbleibt die Installation oder die jährliche Wartung bzw. deren Dokumentation, steht nicht nur die Ersatzleistung der Versicherung auf dem Spiel, viel wichtiger ist der mögliche Verlust an Menschenleben, der dann zwangsläufig zu einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung führt.


Eine häufige Brandursache sind auch Schmorbrände aufgrund veralteter Elektroinstallationen. Aus diesem Grund liegt es im eigenen Interesse des Hauseigentümers, regelmäßig eine Überprüfung der Elektroinstallation durch ein zertifiziertes  Elektrounternehmen durchführen zu lassen (E-Check). Nach einem langen Abend, an dem gleichwohl alle Mitglieder bis zum Schluss aufmerksam bei der Sache waren konnte Vorsitzender RA Horst Altmeyer sich beim Referenten Rolf Weber für eine überdurchschnittlich informative und wichtige Veranstaltung danken. Herr Weber von der freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg steht darüber hinaus auch für individuelle Fragen bzw. Beratung zur Verfügung nach vorheriger Terminabsprache unter der Ruf-Nummer 0171 7860080.


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